Mein Hund, ein Botschafter meiner unbewussten Themen/Energien?

Gestern hörte ich im Podcast ein älteres Interview (März 2018) von Sarah Rogalski (Tierkommunikatorin) mit Anita Balser (Hundeteamschule). Ich gebe ehrlich zu, dass ich bei Tierkommunikation immer skeptisch bin …. das ist mir schlicht zu esoterisch 🙈 Aber die Arbeit von Anita schätze ich sehr und habe in der Welpen- und Junghundezeit von Paula viel davon profitiert.

In dem Gespräch ging es allerdings nur ganz am Rande um Hundeerziehung, im Fokus stand die Frage, was wir für uns und unsere persönliche Entwicklung von unseren Hunden lernen können: „Hunde sind uns nicht nur wunderbare Weggefährten, sondern auch wahre ‚Entwicklungshelfer’ für unsere Seele, da sie uns permanent einen Spiegel vorhalten und unmittelbar auf unsere Energie reagieren.“ Das hat mich neugierig gemacht!

Das Wechselspiel von Hell und Dunkel beim Sonnenuntergang heute Abend

Ich selbst glaube schon lange daran: „Man bekommt nicht den Hund, den man will, sondern den Hund, den man braucht!“. Das kann ich im Rückblick für alle Hunde, die mich in meinem Leben begleitet haben, bestätigen. Auch Paula zeigt mir immer wieder mit ihrem Verhalten auf, wo meine Baustellen sind, um die ich mich kümmern sollte. 🙈 Dazu schreibe ich sicher irgendwann mal einen separaten Beitrag.

Das Interview war jedenfalls hochinteressant und hat mich (wieder mal) daran erinnert, dass unsere Hunde sehr genau wissen, was sie tun. Sie spüren, welche Energie gerade im Raum ist und auch, was die menschliche Seele gerade bewegt. Oft betrifft dies Themen, die ganz tief in unserem Unterbewusstsein schlummern, uns selbst somit nicht bewusst sind. Mit ihrem Verhalten geben sie uns Hinweise – es liegt an uns, diese zu erkennen und für uns zu entschlüsseln! Als Beispiel nannte Anita die Leinenaggression eines Hundes, dessen Halterin nicht mit ihrer eigenen Wut und Aggression umgehen konnte – sie nahm diese Emotionen nicht mal wahr. Der Hunde übernahm diese Aufgabe für sie im Außen. Als sie dies schließlich erkannte und als eigene Entwicklungsaufgabe annahm, legte sich die Leinenpöbelei des Hundes von einem Tag auf den anderen. Ganz ohne Training! Der Hunde konnte sich endlich auch an der Leine entspannen!

Wer das gesamte Interview hören will, findet es hier: https://podcasts.apple.com/de/podcast/folge-deiner-intuition-kreiere-deinen-himmel-auf-erden/id1333486176?i=1000406806664

Das Gespräch hallte noch in mir nach, als sich Paula gestern ungewöhnlich verhielt. Sie platzierte sich auf der Sofalehne auf einem Kissen (Bild 1) … da lag sie bislang noch nie! Ich maß dem zunächst keine Bedeutung bei, bzw. führte es auf die Anwesenheit unseres Gasthundes zurück.

Als ich heute früh das Haus verlassen wollte, stand sie nicht wie sonst fragend am Ende des Flures („Darf ich nicht mit?“), sondern lag im Büro, erneut auf der dortigen Sofalehne und machte keinerlei Anstalten aufzustehen (Bild 2). Gestern Abend erst hatte sie es sich auf der frisch gewaschenen (!) Wäsche auf dem Wäschekorb bequem gemacht. Sicherheitshalber hatte ich ein Handtuch darüber gelegt. Heute wählte sie die Sofalehne….. Sonst liegt sie immer auf dem Teppich oder dem Sitzbereich, gerne auch auf getragener Wäsche, die nach mir oder meinem Mann duftet. Frische Wäsche – zumal im Wäschekorb – war neu … ebenso die Sofalehne … 🧐🧐🧐

Bild 2: Sofa im Büro

In Erinnerung an den Podcast fing ich an, zu überlegen, was sie mir damit wohl sagen wollte… 🙄 … hm … die Weltherrschaft strebt sie vermutlich nicht an … Sofalehne, Wäschekorb …. hm … irgendwas klingelte da … richtig! Genau dies waren die Lieblingsschlafplätze unserer Katze Yuki gewesen, mit der Paula aufgewachsen ist!!!!! Aber wieso erinnert sie mich an Yuki … die ist doch längst über die Regenbogenbrücke gegangen … sie vermisst sie wohl … wie lang ist das jetzt her? Und da fiel bei mir endlich der Groschen! 💡💡💡 Richtig, Ende November 2018! Genau vor einem Jahr war mein Mann auf Tournee während Paula und ich Yuki intensiv durch ihre letzten Lebenstage begleitet haben … (http://paula.publiscience.de/abschied-von-yuki/) Das war eine sehr bewegende Erfahrung, nur die beiden Tiere und ich … obwohl mein Mann Yuki mit in die Familie gebracht hatte … die Katze gehörte eigentlich seinen inzwischen längst erwachsenen Töchtern, die beide weit entfernt lebten. Yuki hatte sich entschieden, ihre letzten Tage mit Paula und mir zu verbringen – eine ganz besonders bewegende, innige Erfahrung, die ich auch heute noch kaum in Worte fassen kann.

Bild 3: Yuki und Paula 2018 auf dem Sofa

Tatsächlich hatte ich lange nicht mehr an Yuki gedacht. Vor ein paar Tagen erst ging ihr alter Keramikfutternapf kaputt … die Katzentoilette und die Katzentreppe zum Balkon waren lange demontiert, bzw. dem Tierheim gespendet, im Haus gab es keinerlei Spuren ihres Lebens mehr … In den ersten Monaten nach ihrem Tod hatte ich sie noch oft Miauen „hören“ und wenn ich morgens den Laden hochzog, rechnete ich stets damit, dass sie über den Rasen angeflitzt kam. Heute scheint mir das gefühlt eine Ewigkeit her!

Yuki als es ihr noch gut ging ❤️

Ja, Yuki, du warst eine ganz besondere Katze! Die erste, die mein Hundefrauen-Herz wirklich erobert hat – mit deiner so überaus zarten und einfühlsamen Art, mir deine Nähe zu schenken! Oft hast du auf meinem Schreibtisch geschlafen, während ich gearbeitet habe, oder am Abend auf der Couch auf meiner Schulter geschnurrt…. 😢 ja, ich vermisse dich! Und jetzt beim Schreiben erst spüre ich die Traurigkeit darüber, dass du nicht mehr Teil unseres alltäglichen Lebens sein kannst … 😢

Danke, dass du mein Leben über 7 Jahre bereichert und mir dein Vertrauen geschenkt hast! 🙏🏻 Und danke an Paula, dass sie mich gerade heute an unsere Yuki erinnert und mir so ermöglicht hat, meine Traurigkeit und Dankbarkeit ins Bewusstsein zu rufen! 🙏🏻

Ist es nicht verrückt, was unsere Tiere wahrnehmen und spiegeln? Habt Ihr ähnliches auch schon erlebt? Oder haltet Ihr das alles für Humbug? Ich bin gespannt auf Eure Meinung!

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